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Willkommen in Leipzig!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der 10. Jahreskongress der Deutschen Kniegesellschaft steht unter dem Motto: ,,Die Indikation im Fokus“.

Wir haben mittlerweile extrem differenzierte OP-Verfahren, sind zunehmend digitalisiert, die Robotik prägt unseren Alltag, aber ungeachtet dessen, ist die Indikation das Maß aller Dinge und diese wollen wir auf dem Jubiläumskongress fokussieren.

Die Indikation durchleuchtet zum einen, dass medizinisch Richtige und resultiert zum anderen im ökonomisch Sinnvollen. Dies gilt es vom politisch Gewollten abzugrenzen. Rationierung und Priorisierung halten zunehmend Einzug in unser tägliches Tun. Die Arthroskopie bei Gonarthrose oder die Indikationsstellung zu regenerativen Verfahren im Bereich der Knorpeltherapie sind nur einige Beispiele. Im Bereich der Endoprothetik sind gerade zwei neue Leitlinien erstellt worden, die sich ausschließlich mit der Indikation befassen. DRGs setzen Fehlanreize, betriebswirtschaftliche Parameter gewinnen eine zunehmende Bedeutung und medizinische Abläufe erfahren eine ökonomische Überforderung.

Dies hat zur Folge, dass zu Schwerpunktthemen neben operativen Verfahren auch die klinische Untersuchung und die Bildgebung gehören. Besonders fokussieren wollen wir auf die regenerative Therapie, die Meniskusnaht, den Meniskusersatz, die Standards der Osteotomie und die endoprothetische Versorgung nach Voroperationen.
Dies alles mit Videosession und „Round Tables“ und zahlreichen Falldiskussionen.

Derzeit ist das Format dieses Kongresses noch unklar. Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten November einen Präsenzkongress in der schönen Kongressstadt Leipzig durchführen dürfen. Denkbar ist aber auch ein Hybrid-Kongress. Die nächsten Monate werden zeigen, was wir aus den Online-Formaten als Vorteile für unseren Kongress lernen können.

Die Abstract-Deadline ist ausgewiesen. Wir würden uns freuen, Sie auf dem Kongress 2021 in Leipzig begrüßen zu dürfen und verbleiben mit

herzlichen Grüßen
Ihre Kongresspräsidenten

Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller & Prof. Dr. med. Steffen Schröter